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Prominenter Fußballtalk im Lions Club Itzehoe

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Itzehoe | 23. August 2021 | Ken Blöcker
Mit Fußballlegende Thomas Doll und dem Hamburger Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz konnte der Pastpräsident des Lions Clubs Itzehoe Lutz Bitomsky zwei prominente Fußballexperten im Oelixdorfer „Gasthof unter den Linden“ begrüßen. Thomas Doll (55), derzeit ohne Traineramt, lebt in Budapest und kommt regelmäßig für mehrere Wochen im Jahr nach Schleswig-Holstein, um dabei auch seine Eltern in Heide zu besuchen.
v. l. n. r.: Marcus Scholz, Lutz Bitomsky, Thomas Doll |
Thomas Doll berichtet im Lions Club Itzehoe |

Mit Fußballlegende Thomas Doll und dem Hamburger Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz konnte der Pastpräsident des Lions Clubs Itzehoe Lutz Bitomsky zwei prominente Fußballexperten im Oelixdorfer  „Gasthof unter den Linden“ begrüßen. Thomas Doll (55), derzeit ohne Traineramt, lebt in Budapest und kommt regelmäßig für mehrere Wochen im Jahr nach Schleswig-Holstein, um dabei auch seine Eltern in Heide zu besuchen.

Vor den Mitgliedern des Clubs und vielen fußballinteressierten Gästen wurde die Lage des deutschen Fußballs kompetent analysiert und so manche kritische Frage von den Experten erfrischend offen beantwortet.

Thomas Doll, der in den Nationalmannschaften der DDR und der Bundesrepublik Deutschland insgesamt 47 Mal zum Einsatz kam und nach seiner Spielerkarriere u. a. beim HSV und Borussia Dortmund als Trainer der Erstligamannschaften erfolgreich war, berichtete ausführlich von seinen Erfahrungen als Spieler und Trainer. Dabei setzte er stets auf die bedeutsame Rolle des Trainers in der Teambildung und der Schaffung eines vertrauensvollen Miteinanders. Insbesondere in den Profimannschaften herrsche häufig Neid und Missgunst sowie ein schädlicher Konkurrenzkampf, sodass der Trainer sich nicht selten als Hobbypsychologe bewähren muss.

Marcus Scholz, der mit „Matzab“, der „Rautenperle“ und nun auch mit seinem Fußballblog „Moin Volkspark.de“ allen HSV-Fans ein Begriff ist, ergänzte, dass gerade am Beispiel des HSV erkennbar ist, dass viele hervorragende Fußballer in den wenig erfolgreichen letzten Zweitligajahren psychisch am Nimbus des überragenden Traditionsvereins gescheitert sind.

Zum schlechten Abschneiden der Nationalmannschaft bei der EM waren sich beide Experten einig, dass einfach die Durchschlagskraft gefehlt hat, mehr Präsenz zu fordern ist und keiner sich so richtig weh tun wollte. Thomas Doll: „Als Nationalspieler musst Du für die Sache brennen!“ Auch zu Olympia war seine Meinung eindeutig: „Es war einfach respektlos gegenüber dem Trainer Stefan Kuntz, ihn nur Wochen nach dem Gewinn der U21-Europameisterschaft mit einer Trümmertruppe nach Tokio zu schicken und unfair von den Vereinen.“

Die drängende Frage an den HSV-Blogger Marcus Scholz, ob denn der HSV in dieser Saison aufsteigen würde, beantwortete dieser mit der klaren Prognose: „Sie haben zwar jetzt einen sehr mutigen Trainer, aber ich rechne eher damit, dass sie wieder nicht aufsteigen werden.“ Trotzdem wird er an seinem Motto festhalten: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag!“ 


Der Moderator Lutz Bitomsky bedankte sich nach der munteren Diskussion bei allen Beteiligten für den unterhaltsamen Abend und stellte fest, dass man sich stets gekonnt „die Bälle zugespielt“ habe.
Außerdem galt sein Dank dem gesundheitlich verhinderten aktuellen Präsidenten Rüdiger Claußen für die Vorbereitung und Organisation des Abends

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